Zur Nominierung von Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten

Natürlich kann man es demokratietheoretisch kritisieren, dass nun am 12. Februar 2017 in der Bundesversammlung der Bundespräsident nicht in einer echten Wahl (Alternative) gewählt wird, nachdem sich die drei Regierungsparteien auf Frank-Walter Steinmeier als gemeinsamen Kandidaten geeinigt haben. Ich denke aber, es ist gut, dass Deutschland auch wegen der kritischen Lage der Europäischen Union Wahlauseinandersetzungen wie gerade in den USA erlebt und in Frankreich zu befürchten erspart bleiben. An der persönlichen Eignung von Frank Walter Steinmeier zweifelt ohnehin kaum jemand. Er könnte in seiner Amtszeit das Motto eines seiner Amtsvorgänger Johannes Rau „versöhnen statt spalten" neu beleben.